
National Museum of Western Art © 663highland (Wikipedia)
Das Nationalmuseum für westliche Kunst ist das größte Museum dieser Art in ganz Asien und die Planung für das Gebäude begann bereits 1957. Geleitet wurden sie von Le Corbusier, der für die Entwicklung des Bauwerks aber auch mit einheimischen Architekten zusammen arbeitete. Darunter waren Maekawa Kunio, Sakakura Junzo und Yoshizaka Takamasa. Sie entwickelten ein Gebäude, das jederzeit flexibel bleiben und somit auf benötigte Anbauten stets reagieren konnte. Wachstumsmöglichkeiten waren damit von der ersten Sekunde an gegeben. Nach nur zwei Jahren Bauzeit konnte das Nationalmuseum für westliche Kunst im Jahre 1959 fertig gestellt werden.
Der quadratische Grundriss und die Betonfassaden sind die besonderen Highlights des Gebäudes. Letztere werden immer wieder durch riesige Panoramafenster unterbrochen, so dass sich eine deutliche Auflockerung in der schönen Fassadenansicht ergibt. Das Nationalmuseum für westliche Kunst ist im Ueno Park untergebracht. Deshalb durften auch zahlreiche Balkone an den Panoramafenstern nicht fehlen, die über eine Freitreppe direkt in den Park führen. Wie schon bei der Villa Savoye entschied sich Le Corbusier im Inneren des Gebäudes nicht für eine Treppe, sondern für eine Rampe. Sie führt vom zentralen Lichthof hinauf zu den Galerieräumen, welche sich im ersten Stock befinden.
Übrigens, der Architekt Le Corbusier ist nicht nur für seine architektonischen Meisterwerke wie das grandiose National Museum of Western Art in Tokio bekannt, sondern auch für die Farbtöne seiner Innenraumgestaltungen. Die Le Corbusier Polychromie sowie die daraus entstandenen Farbtöne bzw. Farbvariationen sind heute bei vielen Architekten außerordentlich beliebt und können in der Schweiz bei Les Couleurs erworben werden.
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